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Tauchen und Tauchreisen: Was für uns den Zauber ausmacht

Tauchen ist ein immer wiederkehrendes Thema auf unserem Blog, weil es einfach etwas ist, was uns fasziniert und was wir euch gerne näher bringen möchten. Daher hier mal ein kurzer Überblick dazu.

Absolute Ruhe und Entspannung

Beim Tauchen entdeckt man eine ganz neue Welt – und genau das fasziniert uns. Daher lassen wir es uns nicht an Land sondern auch unter Wasser gutgehen. Hierbei muss man ehrlich sein: Tauchen ist nicht unbedingt etwas für den schmalen Geldbeutel. Und damit man es wirklich genießen kann, sollte man es regelmäßig machen, vor allem am Anfang um eine gewisse Routine zu entwickeln. Denn es erfordert auch Mut und Überwindung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Beim Tauchen ist es auch vor allem eins: Nämlich ruhig. Es entschleunigt und man ist auch sich und die Wunder unter Wasser fokussiert. Kein nervendes Handy, keine Geräusche außer deiner Atmung, keine Ablenkung, nur man selbst, auch wenn es eine grundsätzlich eine lebensfeindliche Umgebung ist, bietet diese so viel zu sehen und zu erleben. Dabei muss es auch nicht das Great Berrier Reef in Australien sein (obwohl wir uns auch das anschauen wollen), nein auch im heimischen Europa oder auch Deutschland kann man viel erleben.

Und wisst ihr was das Beste ist? Tauchen ist eine der wenigen Sportarten, die ihr ganz entspannt gemeinsam mit eurem Partner erleben könnt. Denn beim Tauchen ist es völlig egal ob einer mehr Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit oder Geschick hat, darauf kommt es nicht an. Denn Tauchen ist kein Wettbewerb sondern hier ist wirklich der Weg das Ziel und im Vordergrund steht immer die Sicherheit. Und taucht man gemeinsam als Tauchbuddys, ist man ein Team und muss aufeinander Rücksicht nehmen. Das bedeutet wenn eine gewisse Restluft erreicht ist, beginnen beide den kontrollierten Aufstieg. Genauso, wenn einer von beiden das Zeichen zum Abbruch gibt, zum Beispiel weil er sich nicht wohl fühlt oder friert.

Frauen brauchen weniger Luft – ist aber egal

Natürlich spielen körperliche Unterschiede eine Rolle beim Tauchen, aber anders als man denkt. So verbrauchen Frauen beispielsweise in der Regel weniger Luft als Männer und können somit länger unter Wasser bleiben. Das liegt einfach an körperlichen Unterschieden wie einem geringeren Lungenvolumen von Frauen was dazu führt, dass Frauen weniger Luft benötigen. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, wie etwa wie effizient man sich unter Wasser bewegt, wie geübt oder nervös man ist usw. Der Luftverbrauch kann übrigens auch je nach Tagesfor, und Verfassung ein anderer sein, was völlig normal und überhaupt nicht schlimm ist. Wir wollen damit auch nur sagen: Die körperlichen Unterschiede sind auch bei dieser Sportart gegeben, führen aber zu weniger „Nachteilen“ als wenn ihr z.B. gemeinsam Joggen geht oder so. Denn im Fokus steht nicht der Wettbewerb oder ein körperliches Training, sondern sich gemeinsame Erinnerungen zu schaffen, die einen zusammen wachsen lassen.

Reine Tauchurlaube oder Tauchen als Teil der Reise

Es gibt viele Arten, wie man Tauchen in den Urlaub integrieren kann. Von einfachen Tauchausflügen, wie wir es zum Beispiel auf Bali gemacht haben und man macht vereinzelte Tauchgänge, oder man fährt für eine Zertifizierung in Urlaub wie in Ägypten und Gran Canaria, oder man nutzt es auf einer Kreuzfahrt.

Es gibt übrigens auch Tauchsafaris. Eine Woche auf einem Boot und man macht täglich 2-3 Tauchgänge. Das steht bei uns auf noch auf dem Plan und wir werden berichten :).

Unser ER taucht seit Jahren im Verein und hat dort die Faszination entdeckt und auch den ersten Tauchschein gemacht. Es gibt viele verschiedene Verbände. In Deutschland ist das der VDST wo er sein Bronze Brevet gemacht hat. Brevet nennt man die Zertifizierungen, die man als Taucher hat und die einen für etwas qualifizieren.

Da er aber ein paar mal im Ausland Probleme mit dem VDST hatte (was normal nicht sein sollte, da die Ausbildung eigentlich weltweit anerkannt ist und im übergeordneten Verband CMAS angehört) hat er im Jahr 2025, als ich mich auf die Reise Unterwasser eingelassen habe, spontan gesagt er macht die Brevetierungen nochmal neu bei PADI, dem weltweit größtem und organisiertesten Verband.

Unser erster reiner Tauchurlaub war dann Anfang 2025 Ägypten, den wir genutzt haben um den OWD (Open Water Diver) zu machen, die erste Zertifizierung die ein Taucher machen kann und die es erlaubt auf 18 Meter Tiefe zu gehen. Was ich sagen kann: Die ersten 10 Tauchgänge sind nur zum überleben da, danach fängt man an wirklich zu genießen! Also, vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen mal reinzuschnuppern bzw. einzutauchen? Dann schaut euch gerne mal um.

Unsere bisherigen Tauchschulen, die wir empfehlen können

Die Tauchschulen, die wir bisher besucht haben können wir allesamt guten Gewissens empfehlen:

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